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Junge, laat dei Appels staan,
süs packet dek dei Huckup an!
Dei Huckup is en starken Wicht,
höllt mit dei Steeldeifs bös Gericht!


08.01.2011

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Die farbenfrohe Diktatur

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Vor einigen Wochen kam das linke „Projekt Farbenfroh“ auf die irrsinnige Idee, mit einer Hetzkampagne die Umbenennung der Agnes-Miegel-Straße zu erreichen.

Dafür haben die pubertären Jungs und Mädchen eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, um die kostspielige Straßenumbenennung zu erwirken.
Als Begründung werden angebliche Verfehlungen von Agnes Miegel angegeben.

Tatsächlich war die ostpreußische Schriftstellerin eine begnadete Balladen- und Heimatdichterin. Sie zählt zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern des vergangenen Jahrhunderts. Sie war besonders für die vertriebenen Deutschen eine Brücke zu ihrer verlorenen Heimat.

Wir wissen, daß viele Menschen unsere Ansicht über Agnes Miegel teilen und eine Straßenumbenennung ablehnen. Das zeigte auch eine Umfrage der Hildesheimer Zeitung, in der 85,2 % der Leser auf die Frage „Soll die Agnes-Miegel-Straße umbenannt werden“ mit NEIN stimmten.

Um diese Mehrheitsmeinung zu bekräftigen, hat sich der NPD-Unterbezirk Oberweser ebenfalls für eine Unterschriftenaktion entschieden. Bei einer Online-Petitionerhielten wir viel Zustimmung.

Das muß wie ein Schlag in das „farbenfrohe“ Gutmenschengesicht gewesen sein. Der Protest ließ nicht lange auf sich warten. Doch anstatt sich noch mehr ins Zeug zu legen und die angebliche gut laufende Aufklärungsarbeit auszuweiten, durchforstet der Verein lieber die NPD-Petition, um Unterstützer anzuschwärzen. Das „Projekt Farbenfroh“ schrieb u.a. die Robert-Bosch-Gesamtschule an und machte auf zwei Schüler aufmerksam, die für den Erhalt des Straßennamen stimmten. Weil eine Mutter die Aktion ebenfalls unterstützte, gilt die ganze Familie jetzt als „rechts“.

Mit dem Anschreiben an die Schule will der Vorsitzende des pubertären Projekts, Ulf Reiniger, die Schüler an die Wand stellen, die eine vernünftige und demokratische Aktion unterstützen. Besorgte Eltern haben uns den nachfolgenden Brief zukommen lassen – aus Angst, daß ihre Kinder aufgrund ihrer Überzeugung nun diffamiert werden:

Sehr geehrter Herr K.,
nach heutiger Durchsicht während der Projektsitzung ist uns aufgefallen, dass mehrere SchülerInnen der Robert-Bosch-Gesamtschule einen Appell der rechtsextremen NPD im Internet unterzeichneten (siehe auch Anhang o. http://www.petitiononline.de/unterschriften/stra…216 )
So unterzeichneten Beispielsweise die beiden Zehntklässler XXXXXX und XXXXX, welche Beide wegen rechtsextremen Äußerungen bereits durch SchülerInnen aufgefallen sind. Mehrere SchülerInnen des Jahrgangs beschwerten sich während Projekttreffen über rechtsextreme Äußerungen und Holocaustleugnungen der Beiden.
Die Schülerin “XXXXX”, welche ebenfalls den Online-Appell unterzeichnete, wurde durch die Beiden eben genannten Schüler dazu aufgefordert, den Appell zu unterzeichnen.
Bei dem Schüler XXXXXX scheint bereits eine Rechte Meinung in der Familie zu herrschen, da auch die Mutter, XXXXX, den Appell unterzeichnete!

Selbstverständlich hat jeder Mensch das Recht auf eine freie Meinung, jedoch sollte geprüft werden, ob der Einfluss diverser SchülerInnen nicht die politisch freie und unabhängige Entwicklung der anderen SchülerInnen verhindert und Menschen ungewollt in den “Rechten Bann” gezogen werden!

Wir bitten Sie zu prüfen, ob seitens Schule, Gespräche mit den genannten SchülerInnen nicht sinnvoll wären!

Mit freundlichem Gruß,
Ulf Reiniger (Vorstand des Projekts „Farbenfroh“)
———————
Projekt Farbenfroh c/o Projekt Werkstatt e.V.
Langer Garten 1
31137 Hildesheim
Tel.: 05121-690542
Web: www.projekt-farbenfroh.de
Mail: ulf.reiniger@projekt-farbenfroh.de

Das „Projekt Farbenfroh“ scheint ein Problem mit freier Meinungsäußerung zu haben. Wie in einer Diktatur überwacht dieses linke Bündnis seine Mitschüler und droht diesen Konsequenzen an, wenn sie zu abweichenden Bestrebungen neigen.

Man muß hier ganz klar sagen, daß nicht alle Unterzeichner automatisch Nationalisten sind. Nein, die Petition wird von Menschen aus allen Schichten unterschrieben, die gegen die Umbenennung der Agnes-Miegel-Straße sind.

Wir, die NPD, respektieren die Meinung anderer Leute. Für uns ist die Meinungsfreiheit ein hohes Gut, das auch dem politischen Gegner zugesprochen werden muß.

So wollen wir unseren Bericht heute mit einem Zitat von Goethe abschließen:

„Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten.“

In diesem Sinne: Straßenumbenennung – nein danke!

Quelle: NPD Hildesheim

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