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17.03.2011

Lesezeit: etwa 1 Minute

Trauermarsch in Dessau 2011

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Seit einigen Jahren nimmt der Nationale Widerstand Hildesheim an dem Trauermarsch in Dessau teil. In den Jahren zuvor trat der Hildesheimer Dieter Riefling als fester Bestandteil der Rednerliste auf. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er diesmal nicht nach Sachsen- Anhalt reisen, um an dem würdigen Gedenken der Opfer teilzunehmen.

An dieser Stelle wurde er von seiner Ehefrau Ricarda vertreten, die für den freien Widerstand in Hildesheim das Wort ergriff und die Totenehrung leitete.

Ebenso machte die Hildesheimerin am Ende der Veranstaltung auf die beiden großen Termine in Niedersachsen aufmerksam:

4. Juni 2011 in Braunschweig zum Tag der deutschen Zukunft und

6. August 2011 in Bad Nenndorf zum Trauermarsch.

 

Um ein paar Eindrücke wiederzugeben, folgt nachfolgend ein Bericht des Netzwerkes Freiberg:

Am Sonnabend den 12.März 2011 fand zum 7. Mal der Dessauer Trauermarsch statt im Gedenken an die 668 Opfer, welche am 7. März 1945 durch die angloamerikanischen Bombenangriffe umkamen. Wie in den Jahren zuvor nahmen auch wieder junge Aktivisten aus Freiberg und Umgebung daran teil um den Toten des deutschen Volkes ehrwürdig zu gedenken.

 

Gegen 13.30 Uhr nahmen wir Aufstellung und der Schweigemarsch setzte sich mit ca. 200 Menschen in Bewegung. Stillschweigend liefen wir durch die Dessauer Innenstadt zur St. Peter und Paul Kirche. Bekleidet von klassischer Musik konnte man sich nur Vorstellen wie es in Dessau aussah nach dem Bombenangriff. Immer wieder konnte man interessierte Menschen an den Fenstern ihrer Häuser stehen sehen. Leider waren auch Menschen am Rand des Geschehens die uns durch von den demokratischen Meinungsmachern vorgesetzten Dummschwatz ihren Unmut zusprachen. Trotz allen Provokationen und versuchten Störungen wurde eisern die Disziplin gewahrt. An der St. Peter und Paul Kirche wurde Aufstellung bezogen zur ersten Zwischenkundgebung und dem ersten Rednerbeitrag. Nach der Zwischenkundgebung liefen wir weiter ohne Störungen in Richtung Junkers-Flugplatz wo noch einmal erneut Aufstellung bezogen wurde zur Abschlusskundgebung mit 2 Redebeiträgen. Mit einer sehr bewegenden Schweigeminute in der ein älterer Mann auf seiner Mundharmonika das Lied vom guten Kameraden spielte, wurde die Abschlusskundgebung beendet. Zum letzten Mal wurde Aufstellung genommen um in Richtung Dessau-Süd zu laufen, wo die Veranstaltung offiziell beendet wurde.

Quelle: Netzwerk Freiberg

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